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Hier sollen die wichtigsten Elemente dieser Prüfungsordnung dargestellt werden, bei der es sich, auch wenn es sich um eine „Notlösung“ für das Jahr 2020 handelt, um eine vollwertige Verbandsprüfung handelt. Dies gilt für Veranstalter, Führer und Richter. Es gelten daher u.a. die Rahmenrichtlinien des JGHV.

Der zeitliche Rahmen ist für die Zeit vom 16.07. - 15.11.2020 festgelegt. Sofern eine Änderung beschlossen wird, wird dies zeitnah mitgeteilt.

Die Prüfung ist mindestens 24 Std. zuvor per Email zum Stammbuchamt zu melden, Veranstalter kann nur ein Mitgliedsverein, Zucht- oder Jagdgebrauchshundeverein, sein. Eine Richtergruppe kann maximal 6 Hunde richten.

Zugelassen sind die Hunde, die im selben Jahr auch zur VJP zugelassen wären, also im Vorjahr + 3 Monate gewölft sind. Nicht zugelassen sind jedoch Hunde, die auf einer Prüfung in der Spur mit mindestens „sehr gut“ bewertet wurden, oder die ausnahmsweise im Frühjahr doch eine Anlageprüfung absolviert haben.

Die Meldung erfolgt auf dem üblichen Formblatt 1 mit der handschriftlichen Ergänzung „Notlösung Spurarbeit – Corona 2020“ unter Beifügung einer Kopie der Ahnentafel und eventueller Prüfungszeugnisse. Der Eigentümer muss Mitglied eines JGHV-Mitgliedsvereins sein.

Der Führer muss ausnahmslos Inhaber eines gültigen Jagdscheins sein, er darf max. 2 Hunde auf einer Prüfung führen und muss einen ausreichenden Versicherungsschutz für seinen Hund nachweisen.

Die Richtergruppe besteht aus 3 Verbandsrichtern, die alle die Berechtigung „Spurarbeit“ besitzen und in der aktuellen Richterliste eingetragen sein müssen. Die vorbereitende Richtersitzung kann mündlich oder schriftlich erfolgen, eine abschließende Richtersitzung findet nicht statt. Die Zensuren (Prädikate und Punkte) werden im Felde bekanntgegeben und damit die Prüfung beendet.

Es werden lediglich die Fächer

  • Spurarbeit
  • Schussfestigkeit

geprüft, ferner erfolgt die Lautfeststellung.

Gerichtet wird nicht im 12-Punkte-System, sondern im 4-Punkte-System, wobei „hervorragend“ nicht vergeben wird. Den einzelnen Prädikaten entsprechen folgende Punkte:

sehr gut 4 Punkte | gut 3 Punkte | genügend 2 Punkte | nicht genügend 0 Punkte | nicht geprüft ----

Eine Wesensüberprüfung wie bei VJP/HZP/VGP erfolgt nicht, jedoch erfolgt die Chipkontrolle zu Beginn der Prüfung, wie folgt:

Der Hundeführer legt seinen Hund ab oder bindet ihn an und tritt 5 Meter zurück. Ein Richter überprüft im Anschluss die Identität des Hundes. Hunde, die sich nicht berühren lassen oder sich aggressiv zeigen, werden nicht weiter geprüft. Der Hund erhält im

Prüfungszeugnis den Vermerk: „Identitätskontrolle nicht durchführbar“.

Auf körperliche Mängel wird nicht untersucht, insbesondere erfolgt keine Zahnkontrolle.

Die Prüfung der Spurarbeit und der Schussfestigkeit erfolgt entsprechend den Anforderungen bei der VJP. Zum Bestehen bedarf es somit mindestens „genügend“ bei der Spurarbeit, der Hund darf nicht stark schussempfindlich oder schussscheu sein, und sowohl die Identitätskontrolle als auch Prüfung der Schussfestigkeit muss durchgeführt werden können.

Die Gruppe Südbayern wird in den nächsten Monaten, voraussichtlich im September und/oder Oktober Spurprüfungen nach dieser PO anbieten, die Daten werden auf der Homepage veröffentlicht. Interessenten werden gebeten, sich frühzeitig bei Rolf Zimmermann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu melden, damit der Bedarf abgeschätzt werden kann.